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Projekt A1: Lithosphärenstruktur und Seismizität des Rwenzori-Gebirges als Teil des Albertine-Riftsystems

Wir führen ein seismologisches Experiment zur Untersuchung der Geschwindigkeitsstruktur und Seismizität der Rwenzori-Region durch. In diesem Gebiet wird über eine Periode von 18 Monaten ein  temporäres Netzwerk aus 25 seismischen Stationen eingesetzt. Die während dieser Zeit aufgezeichneten Erdbebendaten können in zwei Hauptgruppen unterteilt werden: a) Aufzeichnungen von teleseismischen Ereignissen werden analysiert um strukturelle Details (seismische Geschwindigkeiten, Dämpfung und Anisotropie) der Kruste und des oberen Mantels abzubilden. Dadurch werden wichtige Randbedingungen zur Modellierung der für die Bildung des Rwenzori-Gebirges verantwortlichen geodynamischen Prozesse geliefert. b) Aufzeichnungen lokaler Erdbeben dienen zur Kartierung aktiver Störungszonen und liefern Informationen über derzeitige tektonische Bewegungen und Erdbebenrisiken. Die Interpretation unserer Ergebnisse wird in enger Zusammenarbeit, unter Einbeziehung struktureller und petrologischer Daten auf der Basis magnetotellurischer Untersuchungen und Untersuchungen an Mantelxenolithen, durchgeführt. Für die zweite Hälfte des Projektes ist vorgesehen, unsere Experimente auf ein grosses Gebiet entlang des westlichen Arms des ostafrikansichen Riftsystems auszudehnen, das durch eine ausgeprägte Seismizität gekennzeichnet ist. Bisherige seismische Experimente in grösserem Maßstab haben sich hauptsächlich auf den weniger aktiven östlichen Arm fokussiert.

 

Projektmitglieder:

Prof. Dr. G. Rümpker
Prof. Dr. R. Kind
Dr. I. Wölbern
Dr. M. Lindenfeld
A. Jakovlev

Kontaktinformationen sind via Team verfügbar

  RiftLink Theme A Project A1