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Konzept

Die Rückkopplung zwischen tektonischer Heraushebung und erosiver Abtragung kann drastische Effekte sowohl beim regionalen als auch globalen Klima bewirken, welches wiederum Ökosysteme und das Verteilungsmuster biogeographischer Zonen beeinflusst. RiftLink befasst sich mit den Ursachen der seit dem Miozän stattfindenden Heraushebung der Riftflanken im ostafrikanischen Grabensystem, der daraus resultierenden Effekte auf Klimawechsel im äquatorialen Afrika und den möglichen Folgen für die Evolution der Hominiden. Ziel ist es, ein Prozessverständnis der Riftflanken-Heraushebung durch die Untersuchung der Entstehung des über 5000 Meter hohen Rwenzori-Gebirges zu gewinnen, das im ugandischen Teil des ostafrikansichen Rifts liegt. RiftLink integriert Forschungen aus den Bereichen Geophysik, Niedrigtemperatur-Thermochronologie, Petrologie, Strukturgeologie, Geomorphologie, Sedimentologie, Paläontologie, Isotopengeochemie, Klimatologie und numerischer Modellierung. Die erwarteten Ergebnisse von RiftLink werden einen signifikanten Schritt zu einem umfassenden Verständnis über die Entstehung von Riftsystemen darstellen.